Herzlich willkommen und vielen Dank
für Ihr Interesse an meiner Arbeit über Ramon Lull.
Leben, Werk und Wirkung dieses
faszinierenden Denkers des Mittelalters
haben mich motiviert, Ramon
Lull einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Die 1. Auflage des Buches ist vergriffen.
Die 2. Auflage wird vorbereitet.
Für Ihre Fragen oder Anregungen
stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
Das
Buch Der
Film Die
DVD Impressum
Aristoteles, Averroes und Lull rücken mit
ihren Heeren gegen den Turm der Unwahrheit an.
Standbild in Palma de Mallorca
RAMON LULL
(ca.1232 - 1316)
Der bedeutendste Denker des katalanischen Mittelalters:
Der Philosoph Ramon Lull, seine
Spielregeln für einen Dialog zwischen den Kulturen und Religionen,
seine Ideen und Entwürfe zur Sozial- und Religionsreform sind gerade
heute - in einer Welt voller Vorurteile und Fremdenhass - von
besonderer Bedeutung.
Lediglich in einigen wenigen akademischen
Zirkeln diskutiert, ist sein Werk und seine Biographie bis heute weitgehend
unbekannt geblieben.
Lulls Werk umfasst über 280
literarische Schriften. Seine Philosophie und sein Glauben an eine
Universalwissenschaft beeinflusste das Denken des gesamten christlichen
Abendlandes.
So wie Dante die italienische Sprache
mit seiner ’Divina Commedia‘ begründete, gilt Lull als ’Vater der
katalanischen Literatursprache’. Der mallorkinische Polygraph gilt auch
als der erste Autor des lateinischen Mittelalters, der umfangreiche philosophische
Werke in einer Volkssprache verfasste.
Insofern sich der vielsprachige
Reisende mit den andersartigen Glaubensvorstellungen bzw. Religionen auseinandersetzt,
ihre Sprachen lernt und lehrt und sich mit ihren Gelehrten austauscht,
könnte Lull auch als Ahnherr der Ethnologie bezeichnet werden.
Er steht am Anfang einer Reihe von
Philosophen und Mathematikern, die an der Entwicklung einer absoluten Kommunikationstechnik
interessiert sind, die der Wahrheitssuche und interkulturellen Verständigung
dient - bis hin zur digitalen Datenvermittlung und globalen Verknüpfungstechnologie
unserer Tage.
Copyright Text und Fotos: Detlef Schäfer